Neues Klangspiel- Projekt

Dezember 2023

 

Ich bin aktuell in den Startlöchern, mit einem unserer Stammgäste, Stephan Polster, ein neues Klangspiel- Projekt zu starten.

Mir persönlich geht es dabei besonders darum, die Sicht- und Hörbarkeit der Stringboards besonders bei YouTube zu erhöhen, damit auch andere interessierte Menschen diese sehr ungewöhnlich(en) (klingenden) Instrumente kennenlernen können.

Es kann sein, dass auch ein anderer Stammgast mal mit dazukommt, mit dem wir sehr gerne zusammen musizieren.

 

Erste Schritte:

Dafür haben wir die Verabredung getroffen, dass ich nach unserem regelmässigen Musiktreff Klangspielstube einige Instrumente stehen lasse und wir uns Montags abends nach der Klangspielstube erneut treffen, um uns miteinander weiter einzuspielen.

Dafür möchten wir auch Hilfsmittel wie einen Loop- Recorder benutzen und uns zunächst damit mehr vertraut machen. Mit einem Loop- Recorder können MusikerInnen einzelne (kurze) Sequenzen aufnehmen, speichern, abspielen und ggfs. weitere Instrumente dazu spielen und aufnehmen.

 

Wir sind beide Freunde von intuitiver Musik, (also hier und jetzt immer wieder neu entwickelt), insofern geht es uns nicht darum, feste Stücke zu entwickeln, die wir dann "reproduzieren", sondern immer wieder aufs Neue Musik durch uns fliessen zu lassen.

 

Mittelfristige Ziele:

Ich möchte gerne eigene Musik- Videos aufnehmen, in denen einige der vielen schönen Instrumente Verwendung finden. Diese möchte ich dann bei YouTube einstellen.

 

Langfristige Ziele:

Wenn wir weiter eingespielt sind, möchte ich gerne dahinkommen, so etwas wie intuitive Klangabende anzubieten, z. B. hier in unserer Jurte, an der ich diesen Winter weiterarbeiten möchte.

Dafür können wir dann (hoffentlich) auch gebucht werden.

Es kann gut sein, dass wir das Projekt so weiterentwickeln, dass wir auch wieder Konzerte geben können.

 

Ich hatte Ende der 90er/ Anfang der 2000er Jahre einige Jahre ein Band- Projekt namens CosmAcoustic, meist als Trio. Mein langjähriger Freund Norbert war mein Partner und dann hatten wir verschiedene andere als dritte Person dabei (Flori, Sangit, Dorothea, Lutz). Wir hatten hin und wieder mal an verschiedenen Orten (u. a. in Kirchen) Konzerte gespielt und Workshops gegeben ("Rhythmuserfahrung und Klangerlebnis").

Da ich meine Zukunft mehr im Bereich des Musikzeltes gesehen hatte, habe ich dieses Band- Projekt eher am Rande mitlaufen lassen (Mein Gedanke damals: Bands gibt es viele, aber mein Musikzelt als kreative Begegnungsstätte ist einmalig und immer wieder eine grosse Bereicherung für das Leben).

 

 Ich habe jetzt fast 30 Jahre (mindestens seit dem Kauf der Stringboards im Sommer 1995) sehr viel dafür getan, dass Musik in Gemeinschaft entsteht (entstehen kann) in meinen Projekten Musikzelt Klangspielwiese und Musiktreff Klangspielstube.

Ich finde, dass jetzt die Zeit reif ist, meine eigene Musik weiter zu entwickeln.

 

 Mittwoch, 3. Januar 2024

Gestern abend hatten wir unseren zweiten "Übungsabend" zum Warmspielen, auch den Loop- Recorder hatten wir wieder mit im Einsatz.

So fühlte sich das musikalisch sehr schön an: erst ein zwei kleine Sequenzen einspielen, ablaufen lassen und dann etwas dazuspielen. So sind wir dann selbst zu zweit fast wie eine ganze Band. Wir hatten viel Freude dabei und wollen das weiterführen, regelmässig ein/ zwei Tage nach unserem regelmässigen Musiktreff, wenn einige der Instrumente in der Diele noch aufgebaut sind.

Zeei neue Instrumente hatten wir gestern dabei.

Ich hatte im Dezember über Ebay ein KoTaMo gekauft, das auf den Fotos sehr vielversprechend aussah und wohl von einem Schweizer Instrumentenbauer gebaut wurde.

Das ist auf einer Seite ein Koto, pentatonisch, mit vielen kleinen Stegen, das gezupft wird und wo Mensch mit der linken Hand die Saiten etwas ziehen kann, ausserdem dazu 4 Saiten, die als Tambura einen etwas schnarrenden Ton hervorbringen. Das japanische Koto oder die chinesische Sheng, auch Wölbbrettzither genannt, sind wohl auch in anderen Ländern Fernasiens verbreitet. So kam auch mal ein vietnamesisches Koto zu mir. Die Tambura ist eigentlich ein Begleit- Instrument aus der indischen Musik

Auf der anderen Seite des Instruments sind viele Saiten als Monochord angebracht, mindestens 35 (?). Durch seitliche Füsse können Ober- und Unterseite getauscht werden. Beim Monochord sind alle Saiten auf den gleichen Ton gestimmt, es wird üblicherweise in streichender Weise mit den Fingern gespielt.

Ich habe im Musiktreff und Musikzelt bisher zwei Monochorde im Einsatz, eins auf C oder D, das andere auf G gestimmt. Die Saiten auf dem Kotamo habe ich auf

A gestimmt, die Tambura- Seiten auf D und A, die Koto- Saiten erstmal in der

C- D- E- G- A- C- Stimmung.

Ein Freund aus unserem Musiktreff hatte es für mich abgeholt und zu unserem Musiktreff am 30./ 31.  12. mitgebracht.

Es hat einen wunderbaren und richtig fülligen Klang. Ich freue mich sehr, dass es den Weg hierher gefunden hat. Ich möchte es zumindest für dieses neue Projekt gerne regelmässig nutzen.

Ausserdem hatte mir einer unserer Gäste eine Bouzouki angeboten, eine Art Langhals- Laute ähnlich wie die türkische Saz. Da sie schon lange auf meiner Wunschliste fürs Projekt stand, konnte ich natürlich nicht nein sagen und habe es ihm abgekauft. So wächst das Equipment permanent weiter, da ich auch immer wieder in neue Instrumente investiere.

U. a. habe ich gestern auch mal die RAV und die Handpan kombiniert, mit links das eine, mit rechts das andere Instrument gespielt.

 

Kontakt:

Walter von Lingen

Drecken 2

32694 Dörentrup

 

05265 / 955447

0173 / 8430949

klangspielwiese(at)web.de

 

Auf meiner Facebookseite: Termine, Aktuelles und Kommunikation. Zu finden bei Facebook ebenfalls unter "Klangspielwiese".

Dort habe ich in den letzten Jahren viele kleine Berichte und Fotos gepostet.

Musiktreff Klangspielstube

Klangspielraum
Klangspielraum
Meine Family Band
Meine Family Band
Auf den Tischen liegen pentatonische Instrumentee
Einige Instrumente