Pressetexte zur Klangspielwiese

 

 

 

März 2019

 

 

 

Da ich schon lange keinen Scanner mehr im Einsatz habe, werde ich so nach und nach einige Pressetexte über meine Musik- Projekte hier eintippen und einstellen, die ich im Lauf der Zeit gesammelt habe.

 

 

 

 

 

Lippe Aktuell, 31. Mai 2017

 

 

 

Artikel: „Jubiläumsfeier mit Besucherrekord“ über das Yoga- Vidya- Musikfestival

 

Darunter: ein Foto aus dem Musikzelt

 

Text zum Foto: „Instrumente selbst ausprobieren: Besucher beim Musikfestival im Yoga- Vidya.“

 

 

 

 

 

HNA (Hessisch- Niedersächsische Allgemeine), 23. 9. 2016

 

 

 

Artikel: „30 Jahre für Jugendliche da“ über die Jugendhilfe Hann. Münden

 

Oben ein Foto mit mir und ein paar Kindern an Instrumenten

 

Text zum Foto: „ Spass beim Musizieren: Das Jubiläumsfest bot viele Mitmachaktionen für Gross und Klein- hier (von links)….. und Walter von Lingen

 

 

 

Im folgenden:

 

Ein Text aus der Broschüre vom Kinderrechtepreis  2016 des WDR über mein Musikprojekt.

 

Titel: Kinder haben Rechte  

 

Die GewinnerInnen und Gewinner sowie weitere nachahmenswerte Projekte aus dem Wettbewerb.

 

 

 

Dort hatte ich mich zweimal hintereinander beworben, und bin immerhin in die Broschüre gekommen.

 

 

 

„Klangspielwiese

 

Unter dem Namen „Klangspielwiese betreibt Walter von Lingen eine ungewöhnliche Musikschule. Dort können Kinder alle erdenklichen Musikinstrumente ausprobieren und ohne Vorbildung einfach darauflosspielen. Der Musikschulleiter kreiert auf seinen grossen pentatonischen Instrumenten, sogenannten Stringboards, einen Klangteppich, zu dem die Kinder mit Schlag-, Streich- und Blasinstrumenten frei musizieren können.

 

Aus dem kreativen Spiel erwachsen Lebensfreude und Selbstvertrauen.“

 

Kontakt…..

 

 

 

 

 

Extertal- Spiegel August 2015

 

 

 

Ein Artikel über meine Arbeit

 

 

 

Titel: Sphärische Klänge aus dem Auenland

 

 

Von der Kraft der Musik/ Walter von Lingen ist seit fast 20 Jahren mit seinem Mitmach-Klangzelt unterwegs

 

 

 

Dörentrup-Schwelentrup.

 

Direkt am Fuße der Burg Sternberg, versteckt in einer Senke am Waldrand, lebt Walter von Lingen in einem urigen alten Fachwerkhaus von 1750. Vor 15 Jahren hat er mit seiner Freundin das leerstehende Gebäude entdeckt und als Wohngemeinschaft gemietet. Später kaufte er das idyllische Bauernhaus und begann, es zu sanieren und umzugestalten. Die Ortswahl in der Nähe der Musikburg ist kein Zufall, denn es war die Musik, die ihn damals nach Lippe führte.

 

„Dass ich tatsächlich einmal sesshaft werden würde, ist ungewöhnlich – denn damals war ich ein Reisender“, gesteht der 55-Jährige.

 

Seine unkonventionelle Lebensreise begann in Hannover, wo er 1959 als Pfarrerssohn geboren wurde. Seine Familie zog bald nach Osterode am Harz, wo er mit seinen fünf Geschwistern aufwuchs, zur Schule ging und Abitur machte.

 

„Nach dem Zivildienst begann ich in Göttingen ein Studium der Geographie, Botanik und Volkskunde. Schnell merkte ich aber, dass die rein theoretische Beschäftigung mit dieser Thematik zu trocken für mich ist. Ich wollte raus und als Gärtner arbeiten.“

 

Da er zu jener Zeit bereits eine Kommune kennengelernt hatte, die auf der rund 1000 Jahre alten Burg Lutter am Barenberge im Nordharz lebt, zog er dort ein.

 

„Wir lebten da mit teilweise bis zu 20 Personen, die verschiedene Werkstätten unterhielten. Ausserdem betrieben wir ein Tagungshaus. Alle Einnahmen gingen in eine gemeinsame Kasse und anfangs wurde auch die Küche zusammen geführt. Ich betreute den Garten für die Selbstversorgung und war für den Steinbackofen zuständig. An einem Tag in der Woche wurde gebacken, zum einen für die Bewohner und zum anderen belieferten wir Naturkostläden in der Umgebung. Das war eine echte Kommune“, erinnert er sich gern.

 

Ein Leben auf einer Burg dürfte in seiner Familie nicht ganz unbekannt sein, geht doch der Stammbaum der Familie von Lingen auf ein altes Adelsgeschlecht aus dem baltischen Raum zurück.

 

Zehn Jahre hat er auf Burg Lutter gelebt, bis er 1993 beschloss, das behütete Leben hinter den dicken Mauern aufzugeben. „Ich wollte selbstständiger werden und lernen, mit künstlerischer Arbeit meinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. So habe ich mich zunächst einem Freund angeschlossen und bin mit ihm auf die Reise gegangen.

 

Als Händler und Kunsthandwerker fuhren wir mit seinem Wohnbus quer durch Deutschland. Auf Musikfestivals haben wir unser Geld verdient“.

 

Von Lingen schnitzte kleine Anhänger, Ohrringe und andere Schmuckwerke aus Holz und verkaufte die Waren an seinem kleinen Stand.

 

1994 kaufte er sich einen alten Mercedesbus und fuhr auf eigene Faust los.

 

„Bei einer Veranstaltung habe ich Holger Brasen kennen gelernt, der sogenannte Oberton-Stringboards anfertigte“, erzählt er.  Von Lingen kannte diese bereits und war fasziniert von dem Instrument.

 

Ein Stringboard ist ein Saiteninstrument, das aus sechs Doppelsaiten besteht, die mit Klöppeln angeschlagen werden und ähnlich wie eine Harfe klingt. „Gleich darauf bin ich zu Brasen gefahren und habe ihm zwei Stringboards abgekauft, denn es werden meistens zwei unterschiedlich grosse Instrumente gleichzeitig bespielt“, berichtet er von der entscheidenden Wendung in seinem Leben. Schon wenige Tage später war er damit als Strassenmusiker in verschiedenen Städten unterwegs.

 

Ab 1996 fuhr er mit Brasen und einem Freund probeweise mit einem Musikzelt auf einige Festivals und musizierten gemeinsam.

 

„Ich habe bei den Musiksessions eine fast heilige Stimmung und wirklich glückliche Menschen erlebt. Das war für mich ein Schlüsselerlebnis. Da wurde in mir die Idee von dem Projekt eines Mitmach-Orchesters geboren.“

 

Bei einem Straßenmusikfestival 1998 in Osnabrück belegte von Lingen mit seiner ungewöhnlichen Musik den ersten Platz. In dessen Folge konnte er mit seinem Trio „CosmAcoustic“  Tonaufnahmen im Studio des Schlagzeugers der bekannten Indie-Band „Phillip Boa And the Voodooclub“ machen.

 

„Das Besondere an einem Stringboard ist, dass es pentatonisch aufgebaut ist. Das bedeutet, die Saiten werden nur auf fünf Tönen einer Tonleiter, ohne Halbtöne, gestimmt und klingen dadurch immer harmonisch zueinander. Gespielt werden keine festgelegten Stücke und es gibt auch keine Notenvorgaben. Die gesamte Musik wird intuitiv erzeugt. Je nach Gefühl und Einstimmung entstehen ganz neue Klangstrukturen“, erläutert der Künstler.

 

Durch einen Steg sind die Saiten in zwei Klangbereiche geteilt. Wird eine Saite angeschlagen, dann wird dieselbe Saite auch hinter dem Steg in Schwingungen versetzt, so dass weiteren Obertöne erklingen. „Durch diesen Obertonreichtum entstehen regelrechte Chöre, die enorm inspirierend sind. Viele Leute berichten, dass ihnen beim Hören dieser sphärischen Klänge Bilder im Kopf entstehen und sie sogar meditative Erfahrungen haben. Hierbei kann man eine echte tiefe Freude erleben. Das ist viel mehr als der oberflächliche Spaß, nach dem die meisten Menschen heute streben“, ist er überzeugt.

 

Zum Aufbau seiner Projekt-Idee begann von Lingen pentatonische Instrumente zu sammeln. „1998 übernahm ich dann das Musikzelt, das mein alter Freund Lutz Bönisch gebaut hatte.“

 

Schon seit vielen Jahren fuhr er regelmässig zu den Externsteinen, wo sich schon damals viele Naturverbundene, Esoteriker und Hippies trafen. „Dadurch war Lippe schon meine heimliche Heimat geworden“, sagt er lächelnd.

 

Einem Tipp folgend, verschlug es ihn dann mit seinem Musik-Zelt auch zum 50-Jahre-Musikburg-Jubiläum auf  die Burg Sternberg. Da die Betreiberin Gundula Harlan danach die Organisation abgab und der Burg-Verein dies übernahm, wurde er dort Mitglied und im Jahr 2000 in den Vorstand gewählt.

 

In der Folge organisierte er Gauklertreffen, „Rock auf der Burg“ und das „Music-Art-Festival“ mit.

 

Im Glockenhaus der Burg konnte er ein Musik-Café, die eine Art musikalische Begegnungsstätte war, einrichten.

 

Als dies ab Sommer 2002 dort nicht mehr möglich war, verlegte er den Treffpunkt kurzerhand in sein Haus unterhalb der Burg.

 

Damit schlug er wieder eine neue Seite in seinem Lebensbuch auf. „Ich baute es in der Folgezeit zu einem musikalischen Gästehaus mit Übernachtungsmöglichkeiten um, wo ich mein Mitmach-Musik-Projekt verwirklichen konnte.“

 

In der grossen Diele hat er seine „Klangspielstube“ eingerichtet, wo Interessierte sich regelmäßig zum Musikmachen treffen. Rund herum an den Wänden hängt eine umfangreiche Instrumentensammlung aus aller Welt. 

 

Für seine Musikprojekte hält er  Stringboards, Obertongeige, Harfe, Tambura, Balaphone, Kalimbas, Scruti-Box, Flöten, Didgeridoos, Streichpsalter, Schlitztrommeln, Glockenspiele, Percussions und vieles mehr bereit. „Neben dem akustischen ist hier auch elektrisches Equipment vorhanden. Meist wird improvisierte Musik gespielt“.

 

Außerdem veranstaltet er unter dem Titel „Klangspielraum“ auch Workshops für Gruppen.  Dabei werden zunächst die Instrumente vorgestellt und die Teilnehmer anschließend durch gemeinsame thematische Musikspielrunden geleitet.

 

„Dies kann auch für musikalische Laien, besonders  Kinder, sowohl im Haus stattfinden, aber auch auswärts.“

 

Mit seinem bunten Regenbogenzelt ist er nach wie vor unter dem Namen „Klangspielwiese“ auf vielen Veranstaltungen vertreten. Es hat einen Durchmesser von fünf Metern und bildet eine Kreativraum für jung und alt zum gemeinsamen Musizieren.

 

Von Lingen gibt dabei auf seinen Stringboards einen „Klangteppich“ vor, zu dem jeder Teilnehmer auf den pentatonischen Instrumenten beliebig einsteigen kann.

 

Alle Klangkörper können dadurch harmonisch zusammenspielen.

 

So entsteht eine Weltmusik, bei der jeder schnell Erfolgserlebnisse hat.

 

„Da musikalische Vorkenntnisse nicht erforderlich sind, ist das spontane Mitmachen für Kinder, Erwachsene und Senioren geeignet. Ziel des gemeinsamen Musizierens ist es, sich selbst zu entdecken und auszudrücken. Es entsteht eine kreative Verbindung unter den Beteiligten, die enorm bereichert.“

 

 Auf Schul-, Dorf- und Gemeindefesten sowie auf Festivals, Kunst- und Kulturmärkten stößt er damit auf große Resonanz. Sehr gut kommen seine Aktionen auch in Kindergärten, Senioren- und Behinderteneinrichtungen an.

 

Als weiteres Angebot stellt er sein Musik-Haus als „Klangspielplatz“ für Musiker zur Verfügung. „Hier können Bands oder Gruppen proben sowie meine Instrumente und die Musikanlage verwenden. Auch eigene Workshops sind möglich.“

 

Das von Wald und Wiesen umgebene Außengelände bietet Raum für gesellige Abende und einfache Gästezimmer können zum Logieren genutzt werden.

 

Immer wieder kommen seine fünf Geschwister zur Bandprobe hierher ins „Auenland“, wie sie die Idylle gern bezeichnen. „Im letzten Jahr haben wir als Familienband sogar zwei Auftritte.“

 

Darüber hinaus gab er Konzerte mit „CosmAcoustic“.

 

„Das waren Klangreisen meditativer Art durch die Welt der ungewöhnlichen Instrumente“, beschreibt von Lingen den Sound.

 

Neben den Festen, die er mit seinem Musik-Zelt in ganz Nord- und Mitteldeutschland bereist, ist er noch immer als Straßenmusiker unterwegs. So ganz kann er das freie Leben als Reisender doch noch nicht lassen.

 

Näheres auf der homepage www.klangspielwiese.de. Unter Klangspielwiese gibt es auch Videos bei YouTube und Infos bei Facebook.

 

 

 

Text und Fotos: Wulf Daneyko/privat

 

 

 

Walter von Lingen privat:

 

Alter: 55 Jahre

 

Familienstand: ledig

 

Beruf: freischaffender Künstler

 

Hobby: Musik, Esoterik, Astrologie

 

 

 

Dazu gibt es drei Fotos,

 

eins davon zeigt mich vor meinem Bus.

 

Untertitel: Walter von Lingen belädt seinen Mercedes- Bus für die nächste Veranstaltung.

 

Das zweite zeigt mich vor einem selbstgemalten Bild.

 

Text dazu: Ein Freund hat dieses Mandala gemalt, auf dem Walter von Lingen als Stringboardspieler abgebildet ist.

 

Das dritte: Ich mit einem Hackbrett in der Hand, Gitarren an den Wänden

 

Text: An den Wänden in der Klangspielstube hängt die umfangreiche Instrumentensammlung.

 

 

 

 

 

Nienburger Kreiszeitung  21. 10. 2014 über ein Konzert mit meiner Family Band

 

 

 

Emotional, philosophisch und freudig

 

 Doppelkonzert der „von Lingen Family“ sowie von „Anne und Davy“ in der Kleinkunstdiele

 

 

 

Von Jana Wohlers

 

 

 

Bücken. Wenn neun Musiker zusammen auf der Bühne stehen und den Versuch wagen, gemeinsam Musik zu machen, kann einiges schiefgehen. Oder es funktioniert und harmoniert alles so gut, dass es dem Publikum grosse Augen und jede Menge Begeisterung entlockt. Letzteres war am Freitagabend in der Kleinkunstdiele in Bücken der Fall.

 

In einem Doppelkonzert stand das Verdener Liedermacherduo „Anne und Davy“ zusammen mit sechs Musikern der Familie von Lingen und Vollblutmusiker Hubertus Wehmeyer zusammen auf der Bühne.

 

Dabei steigerte sich die Spannung des Abends schrittweise.

 

Zuerst präsentierten sich Joachim von Lingen sowie „Anne und Davy“ mit Werken ihres gemeinsamen Albums „Räderwerk“. Es folgten die „von Lingen Family“, bestehend aus Joachim, Renate, Susanne, Walter, Monika und Jan sowie Hubertus Wehmeyer.

 

„Hubertus gehört eigentlich gar nicht zur Familie, er ist uns sozusagen glücklicherweise zugelaufen, scherzte Joachim von Lingen. Wehmeyer gehört seit Jahren zum engen Freundeskreis und teilt die Leidenschaft zur Musik.

 

Zum finalen Abschluss des Abends versammelten sich sowohl die gesamte „von Lingen Family“ als auch das Liedermacherduo „Anne und Davy“ auf der Bühne.

 

Die Musiker erzählten von ihrer Liebe zur Musik und den verschiedenen Wegen, ganz normale Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken in Worte zu verpacken.

 

Die Künstler zeigten sich mal emotional und nachdenklich, mal philosophisch und fragend, mal freudig in die Zukunft blickend.

 

Ihre Werke sind eben das, was sie selbst sind: voll mit Geschichten mit unterschiedlichen Charakteren, verbunden zu einer Reise durch die Welt der Musik.

 

Am Freitagabend ging es querbeet durch Träume uns S- Bahnen, vorahnungen und darum, sich aus der eigenen Kleinkariertheit zu befreien.

 

Lieder von Menschen, die Kraftpole sind und von der Gewissheit, dass es einen ersten Schritt geben wird, erzeugten in der Kleinkunstdiele Begeisterung.

 

Rund 70 Zuhörer spendeten langanhaltenden Applaus, wenn die mit Gitarren, Pianos, Melodica und Co. begleiteten Werke zum Träumen und Nachdenken anregten und für eine pure Gänsehaut- Atmosphäre sorgten.

 

Kontakt:

Walter von Lingen

Drecken 2

32694 Dörentrup

 

05265 / 955447

0173 / 8430949

klangspielwiese(at)web.de

 

Auf meiner Facebookseite: Termine, Aktuelles und Kommunikation. Zu finden bei Facebook ebenfalls unter "Klangspielwiese".

Dort habe ich in den letzten Jahren viele kleine Berichte und Fotos gepostet.

Musiktreff Klangspielstube

Klangspielraum
Klangspielraum
Meine Family Band
Meine Family Band
Auf den Tischen liegen pentatonische Instrumentee
Einige Instrumente